Transalp 2015

Füssen - Torbole


14 Tage

40.000 hm

1.040 km

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 1. Tag: Füssen - Lech

88 km, 1.270 hm

Nach der Anfahrt mit dem Auto fahre ich um 13:30 los. Zunächst über Schwangau und den Alpsee. Entlang der Fürstenstraße fahre ich hinüber nach Österreich. Über das Lechtal rollt es nur leicht ansteigend bis nach Lech. Leider bleibe ich im Lechtal auf einem Radweg im Schlamm stecken. Dieses klebt wie Beton am ganzen Rad. Ich fahre deshalb auf der Straße bis in den nächsten Ort und säubere mein Rad erstmals an einem Brunnen.

 

2. Tag: Lech - Scoul

102 km, 3210 hm

Von Lech fahre ich über den Arlbergpass. Eigentlich ist dieser für Radfahrer gesperrt, aber darauf kann ich heute Morgen keine Rücksicht nehmen. Teilweise fahre ich etwas abseits der Straße auf einem Wiesenweg. Auf Grund des Regens ist dies aber eine Tortur. Ab St. Anton geht es hoch zur Heilbronner Hütte und vorbei am Klopsee und wieder hinunter Richtung Ischgl. Dort nehme ich den bekannten Weg über die Heidelberger Hütte und den Fimberpass. Es regnet leider fast durchgängig bis Scoul.

 

3. Tag: Scoul - Stilfser Joch

106 km, 3580 hm

Regen, Regen, Regen. In der Schweiz führt mich mein Weg zunächst über S-Charl und die Alp Champatsch hinüber nach Tschiev. Der Anstieg zum Ofenpass auf der Straße ist leicht. An der Alp Buffalora versagt eines meiner Pedale. Es lässt sich auch mit Kraft nicht mehr drehen. Ich drehe ins Tal um, bekomme es dann aber wieder halbwegs gängig. Durch den Dauerregen war das Lager fest gefressen. An den Seen Lago die Fraele und Concano vorbei fahre ich es noch hoch zum Stilfser Joch. Über Bocchetta di Pedenolo und Boccetta die Forcola wird es bitter kalt. Am Stifler Joch schickt mit der Hotelier ohne Check-In direkt aufs Zimmer zum Duschen um wieder Farbe ins Gesicht zu bekommen.

 

 

 

 

 

 

4. Tag: Stilfser Joch - Bormio

104 km, 2237 hm

Vom Stilfser Joch geht es über den Goldseetrail fast 2000 Höhenmeter bergab bis Prada. Das dauert viel länger als erwartet, aber ich kann bei einem Bike-Händler noch neue Pedale kaufen. Über die Schweiz geht es dann wieder zurück über die Seen Fraele und Concano nach Bormio. Dort nehme ich eine kleine Abkürzung, da der Abstieg vom Stilfser Joch doch sehr viel Zeit gekostet hat.

 

 

 

 

 

5. Tag: Bormio - Bormio

64 km, 2827 hm

Es regnet wieder. Ich ändere meine Tour deshalb etwas und nehme zunächst den Passo Zebrü in Angriff. Bei dem Wetter ist niemand unterwegs, deshalb bin ich bis über den Pass Zebrü hinaus der einzige. Es war auch wirklich schrecklich. Regen, Nebel, Wind. Oben am Passo di Zebrü klart es kann kurz auf und ich kann ein paar schöne Bilder machen. In St. Caterina nehme ich dann den Weg Richtung Cima Bianca. Es wird jedoch etwas zu spät und ich fahre dann auf halber Höhe zurück nach Bormio.

 

 

 

 

 

6. Tag: Bormio - Ponte di Legno

77 km, 3258 hm

In Bormio fahre ich zunächst auf Straße nach St. Caterina und zum Passo di Gavia. Auf dem Weg zum Pass ist viel los. Zwei geführte Touren nehmen diesen Weg. Am Passo di Gavia fahre ich noch auf einen alten Militärweg hoch zu "Belvedere". Es ist wirklich eine wunderbare 360 Grad Aussicht. Die Abfahrt nach Pezzo und der Anstieg zum Refugio Bozzi und zur Forcellina di Montozzo sind einfach. Dort treffe ich wieder auf die beiden geführten Gruppen. Die haben in der Zeit, die ich für den Aufstieg nach Belvedere gebraucht habe, Mittagspause gemacht. Der Rückweg nach Ponte di Legno führt über einen wunderbaren Trail bis zum Passo di Tonale und dann auf einer Skipiste nach Ponte di Legno.

 

 

 

 

7. Tag: Ponte di Legno - Madonna di Campiglio

93 km, 3.153 hm

Morgens fahre ich zunächst eine Schleife auf einem alten Militärweg. Hoch zum Passo di Tonale nehme ich die Straße, der Weg über die Skipiste ist doch extrem steil. Von dort geht es auf wunderschönen Trails bis zum Forte Strino und dann weiter auf Schotter und Radwegen bis nach Dimaro. Dort stärke ich mich und nehme noch den Anstieg nach Madonna di Campiglio. 

 

 

8. Tag: Madonna di Campiglio - Roncone

76 km, 2.575 hm

Von Madonna di Campiglio fahre ich zunächst ins Tal bis Roncone. Auf einer großen Schleife gehts dann weiter bis zur Malga Stabol Fresco und auf einem alten verlassenen Militärweg wieder zurück ins Tal nach Roncone

 

 

 

9. Tag: Roncone - Tiarno di Sotto

86 km, 3.121 hm

Von Roncone führt mein Weg ins Tal bis Condina. Auf einer großen Schleife über alte Militärwege und mehrere Pässe fahre ich mittags wieder zurück nach Condina. Von dort über den Passo di Rango bis an den Lago di Ledro, wo ich übernachte.

 

 

 

 

10. Tag: Tiarno di Sotto - Rovereto

81 km, 2.700 hm

Es regnet wie schon so oft. Vorbei am Lago di Ledro fahre ich hoch in die Berge. Ab dem Refugio Pernici sind die Wege aber ziemlich schlecht und durch den Regen ist auch alles extrem rutschig. Am alten Militärkrankenhaus kürze ich deshalb runter nach Campi ab. Auf dem Anstieg zum Monte Tombio, auch einer alten Stellung, wird es dann wieder schön. Über Riva fahre ich auf dem Radweg nach Rovereto. Da noch etwas Zeit ist, mache ich noch einen Abstecher zu den Dino-Fußspuren.

 

 

 

 

11. Tag: Rovereto - Rovereto

100 km, 3.262 hm

Die erste Schleife rund um Roverto führt mich zunächst auf Asphalt bis St. Anna. Dort wird brauche ich dann lange für ein kleines Stück über Bachläufe und schwierige Wanderwege. Bis zum Passo di Xomo geht es dann wieder leicht. Leider ist dort der Weg der 52 Gallerien für Radfahrer gesperrt und ein anderer einsturz bedroht. Ich fahre also zurück und nehme den Weg über den Colletto alo di Fieno. Es ist ein weitgehend gut zu befahrender alter Militärweg, der über alte Schlachtfelder zurück nach Rovereto führt.

 

 

 

 

 

12. Tag: Rovereto - Rovereto

101 km, 3.440 hm

Von Rovereto fürht mich das Navi zunächst 25 km das Eisack-Tal hinunter bis Ala. Von ca. 100 Meter über dem Meer geht es dann am Stück über alte Militärstraßen auf 2239 Meter hoch. Zunächst asphaltiert, dann auf Schotter und schließlich auf schmalen, teilweise eingefallenen Wegen bis zum Rifugio Fraccoroli. Auf dem letzten Stück sind viele Wanderer unterwegs, nach dem Rifugio wird es aber wieder einsam. Auf dem Rückweg nach Rovereto nehme ich nochmals den Abstecher zu den Dino-Spuren.

 

 

 

 

 

 

13. Tag: Rovereto - Torbole

90 km, 2.436 hm

Heute ist ein enspannter Tag. Alles einfach fahrbar. Mein Fahrrad quitscht mal wieder stark, das nervt die ersten zwei Stunden. Dann ist es plötzlich mitten im Anstieg wieder weg; Wunderheilung?

 

 

 

 

14. Tag: Torbole - Torbole

82 km, 3.054 hm

Dies ist eine wunderschöne Rundtour um Riva. Hoch bis zum Passo Rocchetta muss man ein Stück schieben. Ab dem Refugio Passo Nota geht es auf einem groben Schotterweg über viele Tunnels hoch bis zum Pass. Leider scheint es geführte Touren zu geben, die ungeübte Mountainbiker oben absetzen. Diese kommen mir in Scharen entgegen. Hinunter bis Voiandes läuft es dann einfach und der alte Weg wieder hoch zum Refugio Nota ist gut zu fahren. Zurück nach Riva nehme ich noch die Route über den Lago Ledro.